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Arta: Ruhig gelegenes Stadthaus mit Garage und Patio zum Renovieren in Arta

Objekt-Nr.: H685-G
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Basisinformationen
Adresse:
07570 Arta
Islas Baleares
Region:
Mallorca
Preis:
155.000 €
Wohnfläche ca.:
152 m²
Zimmeranzahl:
1
Beschreibung
Beschreibung
Objektbeschreibung:
Ruhig gelegenes Stadthaus mit Garage und Patio zum Renovieren in Arta
Das Haus verfügt über 2 Schlafzimmer , 1 Bad und Gäste WC, Wohnesszimmer und separate Küche. im oberen Stockwerk gibt es eine 54m2 grosse Dachterrasse und unten einen 24m2 grossen Patio .
Lage Haus/Grundstück:
rtà wurde erstmals im Jahre 1232 unter dem Namen Yartân im Llibre de repartiment de mallorca (Jaume I) erwähnt. Später gab es auch die Schreibweise Jartan oder Jertan. Die Herkunft des Namens wird von „Gertan“ abgeleitet, dem arabischen Wort für Garten.


Talaiot von Sa Canova
Diese außergewöhnliche Landschaft war seit der Besiedlung Mallorcas bewohnt. Davon zeugen die archäologischen Funde dieser Gemeinde: der Dolmen von S’Aigua Dolça aus der Zeit von 1750 bis 1650 v. Chr. und die talaiotischen Siedlungen Ses Païsses und Sa Canova aus der Zeit von 1300 bis 100 v. Chr. Die Münzen, Siegel und Gefäße der Talaiot-Kultur können im Regionalmuseum von Artà am Plaça d’Espanya besichtigt werden.

Aus römischer oder vorislamischer Zeit ist über das Gebiet von Artà kaum etwas bekannt. Man nimmt jedoch an, dass die alte Festung auf dem Stadthügel ihre Ursprünge vor der islamisch-arabischen Besitzergreifung der Insel hat. In der arabischen Epoche vom 10. bis zum 13. Jahrhundert und auch noch während der ersten Zeit der katalanischen Herrschaft war die Festung unter dem Namen Almudaina bekannt, was soviel wie „Burg“ oder „Festung“ bedeutet.


Pfarrkirche und Wallfahrtskirche
Heute umschließt die ein Meter dicke ehemalige Festungsmauer mit ihren neun Türmen, einschließlich des Hauptturmes Sant Miquel, die Wallfahrtskirche des Santuari de Sant Salvador mit dessen Nebengebäuden. Sie beherbergt eine aus mehrfarbigem Holz geschnitzte romanische Statue der Jungfrau Maria, die laut Überlieferung von Prämonstratenser-Chorherren bei der Eroberung Mallorcas durch Jaume I. auf die Insel gebracht wurde.

Eine 180 Stufen zählende Kalvarientreppe verbindet die am Fuße des Stadthügels gelegene Pfarrkirche (Esglèsia Parroquial) Transfiguració del Senyor mit der ab 1832 erbauten barocken Kirche Sant Salvador auf dem 182 Meter hohen sogenannten Kalvarienberg oder Puig de Sant Salvador. Die ab 1573 in spätgotischem Stil errichtete Kirche La Transfiguració ersetzte die auf dem Gelände einer Moschee im Jahre 1248 geweihte alte Gemeindekirche.


Stadtgebiet von Artà

Altes Bahnhofsgebäude
Während der arabischen oder maurischen Epoche war die Halbinsel Yartan einer von dreizehn Distrikten Mallorcas. Nach der katalanischen Eroberung der Insel entstand die heutige Stadt Artà ab dem 13. Jahrhundert nach Ankunft der Prämonstratenser, die das Priorat von Santa Maria del Bellpuig gründeten. Der Landsitz Bellpuig liegt drei Kilometer südwestlich Artàs. Von dort wurde das heutige Stadtgebiet, die Höfe von Almudaina, parzelliert und neu besiedelt. Noch im 15. Jahrhundert wurde die Stadt Almudaina genannt, während sich der Name Artà auf den gesamten Bezirk bezog.

Vom 16. zum 18. Jahrhundert stieg die Bevölkerungszahl der Stadt stark an und neben der Landwirtschaft entwickelte sich eine Textilindustrie. Einen Rückschlag brachte der Ausbruch einer Beulenpestepidemie im Jahre 1820, an der 1200 Menschen starben. Im 19. Jahrhundert wurden dann die Gemeinden Capdepera und Son Servera vom Bezirk Artà abgetrennt. Der größte Teil des Territoriums von Artà war zu dieser Zeit in den Händen von Großgrundbesitzern. Unter den Kleinbauernfamilien entwickelte sich als unverzichtbares Zubrot das Handwerk des Korbflechtens aus Palmenblättern.

Im Jahre 1880 wurden an der Bucht von Alcúdia die Flächen der Devesa de Ferrutx parzelliert und der Küstenort Colònia de Sant Pere als landwirtschaftliche Kolonie gegründet. Der heute ruhige Touristenort hat nach der Stadt Artà die zweithöchste Einwohnerzahl des Gemeindegebietes.

Die wenigen Orte der Gemeinde Artà wurden im 20. Jahrhundert straßenmäßig gut erschlossen, auch im Hinblick auf den sich entwickelnden Tourismus als in der Gegenwart wichtigstem Wirtschaftszweig der Insel. Trotzdem sind immer noch weite Gemeindeteile aufgrund der spärlichen Besiedlung nahezu unberührt, was auch zur Ausweisung des Naturschutzgebietes Parc natural de la península de Llevant im Norden Artàs führte. In dem Naturpark, nahe der Straße zur Ermita de Betlem, stehen die Gebäudereste eines Arbeitslagers aus der Zeit des Franquismus, das Campament dels Soldats. Die 1921 eingeweihte Eisenbahnlinie von Palma über Manacor und Son Servera nach Artà verkehrt heute nicht mehr. Eine Wiederinbetriebnahme ab Manacor war geplant. Die Bauarbeiten wurden von der Eisenbahngesellschaft FSM 2010 begonnen und im August 2011 aus Geldmangel wieder eingestellt. Trasse, Bahnhof und eine Instandsetzungshalle nahe Artà sind seither Bauruinen.
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