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Costitx: Traditionelle Liebhaber Finca mit sehr viel Baumbestand in Costitx

Objekt-Nr.: F583-G
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Schnellkontakt
QR-Code
Basisinformationen
Adresse:
07144 Costitx
Islas Baleares
Region:
Mallorca
Preis:
690.000 €
Wohnfläche ca.:
200 m²
Grundstück ca.:
18.200 m²
Zimmeranzahl:
5
Weitere Informationen
Weitere Informationen
Provisionspflichtig:
nein
Küche:
Einbauküche
Anzahl Schlafzimmer:
4
Anzahl Badezimmer:
2
Terrasse:
4
Gäste-WC:
ja
Garten:
ja
Pool:
ja
Als Ferienhaus geeignet:
ja
Anzahl der Parkflächen:
1 x Garage
Möbliert:
Teilmöbliert
Heizung:
Zentralheizung
Befeuerungsart:
Holz
Energieklasse:
F
Beschreibung
Beschreibung
Objektbeschreibung:
Traditionelle Liebhaber Finca mit sehr viel Baumbestand in Costitx
Die Finca verfügt über 4 Schlafzimmer, 2 Bäder, 1 Gáste Wc
das Haus ist ein altes traditionelles Gebäude was zum Teil renoviert wurde
Alte Elemente , Steinmauern und schöne Akzente geben der Finca ein sehr romantisches Flair
Hervorzuheben ist das sehr schön eingewachsene Grundstück, Olivenbäume , Allerlei Obstbäume sind auf dem Grundstück verteilt
Ein sehr schöner Vor Hof lädt ein die Natur zu geniessen, die hintere Terrasse bietet einen traumhaften Blick auf das Tramontana Gebirge
Lage Haus/Grundstück:
Costitx liegt an der Hauptstraße MA-3240
Die Entdeckung von 18 archäologischen Vorkommen im Umkreis der Gemeinde zeugen davon, dass die Gegend schon in prähistorischen Zeiten (Talaiot-Kultur) besiedelt war. Die talayotischen Stierköpfe aus Bronze Caps de Bou de Costitx sind besonders wertvolle Funde auf dem Gelände des Landgutes Son Corró. Später, während der arabischen Herrschaft, gehörte Costitx dem Bezirk von „Qanarusa“ (Canarrossa) an. Mit der Eroberung Mallorcas durch den König Jaume I. wurden die einzelnen Kreise dem Vizegrafen von Bearn, Gastó de Montcada, übertragen, der seinerseits die Ansiedlung um Costitx an Arnau de Santacília abtrat. Im Anschluss wurde Costitx Pfarrbezirk für die ganze Gemeinde von Canarrossa, bis im Jahre 1238 das Pfarramt an Sencelles übertragen wurde.

Im 17. Jahrhundert erfährt die Gemeinde einen bedeutenden Bevölkerungsanstieg. Im Jahre 1812 setzt ein langwieriger Prozess ein, der die Unabhängigkeit gegenüber Sencelles zum Ziel hat und erst 1855 unter Verlust der Ansiedlungen von Jornets, Binifat und Ruberts zum Ende kommt.

1895 wusste fast niemand auf Mallorca von den prähistorischen Costitxer Funden wie der Caps de Bou, den Spatzen, Adlern aus Bronze, Keramik und punischen Halsketten. Eine spanische archäologische Kommission bat den Eigentümer des Grundstückes, weitere Ausgrabungen zu erlauben und das Areal für Unbefugte zu sperren. Damals sprach das Gesetz dem Eigentümer des Fundortes eine Zahlung für die entdeckten Objekte zu, welcher in diesem Fall prompt die damals stolze Summe von 700 Duros (3.500 Pts.) für den Fund verlangte. Eine Menge Geld, wenn man bedenkt, dass der Tageslohn eines Arbeiters höchstens eine Pesete betrug.

Die drei bronzenen Caps de Bou (Stierköpfe) stammen aus dem 6. bis 5. vorchristlichen Jahrhundert. Einer davon ist so groß wie das natürlichen Vorbild, die beiden anderen Stücke sind kleiner. Alle sind in einem Stück gegossen und haben eine frappierende Detail- und Naturtreue gemeinsam: Augen, Hörner, Maul und Nüstern der Stierköpfe wirken fast, als hätte der Künstler einem Stier eine Maske abgenommen. Große Ähnlichkeit mit Funden auf Sardinien und Malta, in Persien, Portugal und Griechenland. Das bedeutet, dass die balearischen Ureinwohner, von denen es keinerlei schriftliche Überlieferungen gibt und die in bekannten Schilderungen von griechischen und römischen Schreibern stets als primitiv bezeichnet wurden, schon in der Frühzeit regen Kontakt mit anderen Kulturen gepflegt haben müssen. Der Stierkult war im Mittelmeerraum schon in frühster Zeit bekannt. Bereits im alten Ägypten finden sich Stierkulte, Fresken im Palast von Knossos auf Kreta (ca. 1500 v. Chr.) zeigen die Verbindung.

Der mittellosen archäologischen Gesellschaft gelang es nicht, die Summe aufzutreiben. Sie schalteten die spanische Presse ein und es gelang, dass die Stierköpfe nicht an Kunsthändler verkauft wurden und für immer von der Insel und aus Spanien verschwanden. Zwei Mallorquiner, beide nicht aus Costitx, setzten sich mit der Zentralregierung in Madrid in Verbindung und erreichten, dass die Funde ins dortige Nationalmuseum gelangten.

So schien es damals, als hatte Costitx seine Wahrzeichen auf immer verloren. Erst die Bürgermeisterin Maria Antónia Munar hat sich unermüdlich dafür eingesetzt, diese für die Geschichte Mallorcas so wichtigen frühgeschichtlichen Funde wieder nach Costitx zurückzubringen. 1995 wurde das Santuari de Son Corró restauriert, und Repliken der eindrucksvollen Stierköpfe schmücken es seither.
Anmerkung:
Die von uns gemachten Informationen beruhen auf Angaben des Verkäufers bzw. der Verkäuferin. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann keine Gewähr bzw. Haftung übernommen werden. Ein Zwischenverkauf und Irrtümer sind vorbehalten.
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